Leder vom Bio-Rind

Die Rinder

Ganzjährige Weidehaltung im Familienverband. Keine Enthornung, keine Trennung der Kälber von der Mutterkuh. Bio-Zertifizierte Landwirtschaft. Rinder werden in der gewohnten Umgebung betäubt und getötet (Weideschuss).

Leder vom Bio-Rind

Die Gerbung

Rein pflanzliche Grubengerbung in Deutschland. Traditioneller Familienbetrieb. Keine giftigen Chemikalien oder Schwermetalle wie Chrom. Echtes Handwerk nach alter Tradition.

Leder vom Bio-Rind

Das Leder

In Deutschland vegetabil, über mehrere Wochen in der Grube gegerbt. Gute Standfestigkeit, wunderbare Haptik mit angenehm schmalzigem Finish (kein Fettleder).

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Wir verkaufen auf Anfrage:

  • Zaumleder-Hechte 3,5 mm. schwarz, dunkel- braun, helles cognac.
  • Täschnerleder 2 mm. Schwarz, dunkelbraun.
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Leder vom Bio-Rind Bio-Leder

Flyer

Du kennst Firmen oder Privatpersonen, die Interesse an diesem ganz besonderen Leder haben könnten? Der Flyer kann hier zum Ausdrucken oder Weiterleiten heruntergeladen werden.
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Mehr über Leder:

Seine Eigenschaften sind für den Reitsport scheinbar wie gemacht:
Es ist extrem langlebig, passt sich einerseits perfekt an und ist andererseits sehr formstabil.

In Haptik und Optik sieht es natürlich aus und fasst sich ebenso an.
Doch wusstest Du?
Dahinter können Kinderarbeit und Ausbeutung, massive Umweltverschmutzung und Tierleid stecken.
Wir möchten daher jeden Tier- und Menschenfreund bitten, genau zu prüfen, welches Material er verwendet.

Warum kann Leder problematisch sein?

  • Insbesondere für Sattelleder werden Rinder häufig speziell gezüchtet. Ihre Haut landet dann letztendlich auf unseren Pferden. Diese Tiere leiden an den Haltungsbedingungen, an langen Transporten und an Schlachthöfen, die teilweise keine Tierschutzgesetze kennen. Wir als Verbraucher tragen die Verantwortung für dieses Leid.
  • Auch Leder, das als „Abfallprodukt“ oder „Nebenprodukt“ der Fleischindustrie tituliert wird, ist schädlich. Denn die wenigsten Tiere (nur etwa 5% der in Deutschland geschlachteten Rinder) stammen aus biologischer Haltung. Und auch Bio-Haltung ist oft Massentierhaltung. Das schadet dem Klima, es schadet uns. Und die am meisten Leidtragenden sind die betroffenen Tiere.
  • Wird unter Verwendung von Chrom gegerbt, kann das äußerst bedenklich für Gesundheit und Umwelt sein. Besonders, wenn das Material aus Billiglohnländern kommt, muss man sich zudem mit den Arbeitsbedingungen und der Gesundheitsgefährdung der Arbeiter, teils Kinderarbeitern, konfrontieren. Gerbereien können die Umwelt belasten oder Menschen vor Ort schaden, wenn Schadstoffe in Flüsse und Grundwasser gelangen.

Unser Leder - unsere Verantwortung

Unser derzeitiges Leder

Die aktuellen Produkte sind noch nicht aus dem Leder vom besonderen Bio-Rind. Doch wir haben uns auch zuvor um einen hohen Standard bemüht:

  • Unsere deutsche Gerberei gerbt rein pflanzlich. Damit sind unsere Produkte hautneutral und unbedenklich. Die pflanzliche Gerbung basiert auf nachwachsenden Rohstoffen. Die pflanzlichen Gerbstoffe entstehen größtenteils bei der Holzgewinnung für die Papier- und Möbelindustrie. Da die Gerberei auf Konservierungsmittel und schädliches Chrom verzichtet, werden Mensch und Umwelt nicht zusätzlich belastet.
  • Unsere deutsche Gerberei hat IVN-Zertifizierungen für mehrere Produktlinien. Das ist derzeit der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Ökologie und zeigt das im Augenblick maximale, realisierbare Niveau auf. IVN-zertifiziertes Sattelleder gibt es derzeit nicht. Aber wir sind froh, mit einer Gerberei zusammen zu arbeiten, die in Sachen Bio und Ökologie vorangeht.
  • Die Häute stammen von Süddeutschen Rindern und fallen als Nebenprodukte bei der Fleischherstellung an.
  •  Wir bieten Dir einwandfreie, hautverträgliche Materialien. Denn das Leder liegen nicht nur an Deinem Pferd. Du hast es ebenfalls regelmäßig in der Hand.
  • Ab Sommer 2024 kannst Du die ersten Produkte aus dem neuen Leder kaufen.
  • Weitere Informationen über die Schwierigkeiten, Bio-Leder herzustellen, findest Du hier.

Unsere Leder-Story: deshalb mussten wir neue Wege gehen